N O R D A M E R I K A
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ALASKA
20.07. - 05.08.1998
Anchorage empfing uns mit Regen und so konnte auch bei uns keine Hochstimmung aufkommen.
Nach ein paar Tagen verflog jedoch die traurige Stimmung und die Abenteuerlust kam auch bei Eva wieder durch.
Alaska betörte uns durch seine unberührten und einsamen Wälder und durch die glasklaren funkelnden Gewässer. Alles ist hier im Norden Amerikas so einfach und unkompliziert, wir ernährten uns fast täglich von frischem Lachs und genossen die wilde Lagerfeuerromantik.

CANADA
06.08. - 19.09.1998
Die erste richtige Piste und wohl die längste Sackgasse der Welt, der "Dempster Highway", führt uns 750 Kilometer durch die wilde Tundra und Taiga bis hinauf ans nördliche Polarmeer zu den Inuit, die wie fast alle amerikanischen Ureinwohner ein Schattendasein führen.
Weiter ging es auf dem Alaska-Highway, der den Schrecken vergangener Tage längst verloren hat, so gibt es nur noch vereinzelt Schotter und die wenigen verbliebenen Kurven werden nach Möglichkeit begradigt, damit die Riesenwohnmobile der eingewanderten Nordamerikaner problemlos ins noch wilde Alaska gelangen.
In Canada beeindruckte uns vor allem der "Jasper/Banff Nationalpark" mit seinen unwirklich schönen, türkisblauen Gletscherseen, den grauen, steinigen und eisbedeckten Bergen der Rocky Mountains und den dazugehörigen dunkelgrünen Wäldern.
Calgary war für einige Tage unser Zuhause, da uns Claudia und Peter in ihr Haus einluden, dort trafen wir auch auf Andi, der gerade aus Deutschland angeflogen kam und in 8 Monaten mit dem Motorrad in Ushuaia sein wollte.
Einige Tage fuhren wir gemeinsam durch Canadas Südwesten, bis er in Richtung San Francisco abbog.Wir hatten etwas mehr Zeit und so verschlug es uns nach Vancouver Island, dort konnten wir uns nur mäßig an den Regenwald gewöhnen. Uns war es dort einfach zu nass.

USA
20.09. - 25.10.1998
So nahmen wir die Fähre von Vancouver Island nach Port Angeles und waren schon in den USA.
Die Küstenregion von Washington und Oregon gefiel uns sehr gut, doch auch hier konnten wir trotz der noch etlichen restlichen Monate nicht länger verweilen.
Wenn man im Westen der USA unterwegs ist, so kommt man an den vielen Nationalparks natürlich nicht vorbei. Es ist schwer zu sagen, welcher von ihnen uns am besten gefiel, abwechslungsreich und interessant fanden wir alle, sei es Crater Lake N.P., mit seinem wassergefülltem Vulkankrater; Redwood N.P., mit seinen riesigen alten Bäumen; Yosemite N.P., mit seinen lieblichen Tälern und kahlen Felsen; Death Valley N.P., als tiefster und einer der heißesten Wüstenorte der Erde weltbekannt. Zion N.P., mit seinen tiefen Schluchten; Brice Canyon N.P., mit seinen bizarren Felsformationen; Grand Canyon N.P., mit seiner beeindruckenden Schlucht vom Colorado River oder Joshua Tree N.P., mit seinen baumartigen Kakteen.
Auf jeden Fall ist ein "Golden Eagle Passport" sinnvoll, da er für US $ 25 (Stand 1998) alle Nationalparks der USA beinhaltet. Er gilt 12 Monate für Familien oder Paare mit Fahrzeugen.
In den USA sind wir meistens einen großen Bogen um die Großstädte gefahren und haben versucht kleine Nebenstrecken zu benutzen.