Die Motorradnomaden in der Presse

Unsere ersten Veröffentlichungen in der Presse hatten wir in Südamerika. Dort waren die Menschen begeistert von unserer Reise und so gaben wir verschiedene Interviews.
Als wir wieder in Deutschland zurück waren, wollten wir eigentlich nur unsere Ruhe, aber unser Freund Dirk Erker (Do It) kannte jemanden von der „BILD" und der „Rheinischen Post" Zeitung und so hatten wir bald darauf zum ersten Mal die Möglichkeit, Interviews in Deutschland zu führen. Diese Berichte erschienen dann ein paar Tage später in den Ausgaben des Düsseldorfer Großraumes. Bald darauf meldeten sich immer wieder Journalisten, die ebenfalls mit uns, aber vor allem mit Eva ein Interview führen wollten.

So kam es, dass wir im Frühjahr neben der allgemeinen weltbekannten Prominenz und den europäischen Vertretern der Königshäuser in diversen Frauenzeitschriften, wie „Tina" Nr. 19 / 2000, „Tina" Nr. 41 / 2000, „Mach mal Pause" Nr. 14 / 2000, „Echo der Frau" Nr. 15 / 2000, „Frau mit Herz" Nr. 23 / 2000 wiederzufinden waren. Zugegebenermaßen haben wir uns dort nicht sonderlich wohlgefühlt, sondern eher etwas deplaziert.
Dann war es erst mal lange Zeit still um uns. Die Berichte in den Zeitschriften gefielen uns nicht, zumal vieles drastisch verändert wurde. Die Journalisten fragten auch immer wieder nach den schlechten Erfahrungen, die wir gemacht haben könnten, ob wir nicht todkrank gewesen seien, wer uns denn ausgeraubt hätte, etc., aber stattdessen hatten wir fast nur Gutes zu berichten. Dennoch wurden uns die Worte im Mund umgedreht und wir konnten kaum fassen, was dann anschließend in den Zeitungen stand.
So wurde aus:
„Ja, wir haben auch einen Bären gesehen" - „Nachts tauchten riesige Schwarzbären vor unseren Zelten auf";
„Man hat uns auch einen Rucksack gestohlen" - „Fast in jedem Land wurden wir mindestens einmal ausgeraubt"
„Es hat auch mal geschneit" - „Sie wurden eingeschneit und mussten sich freischaufeln um weiterzukommen"

Anfang 2004 haben wir uns entschlossen, nun endlich mal den Schritt zu einer seriösen Veröffentlichung im
Tourenfahrer zu wagen. Diese Zeitschrift lese ich, Ralf, schon seit 1985 und habe mich immer wieder von den vielen Fernreiseberichten inspirieren lassen. Bald bekamen wir eine Rückmeldung, dass unsere Dias tourenfahrertauglich seien, was wir eigentlich nicht unbedingt gedacht, aber insgeheim dennoch gehofft hatten.
Ruckzuck erschienen wir mit unserem Bericht „Vom Polarmeer nach Feuerland" in der Ausgabe April 2004 vom Tourenfahrer und waren „stolz wie Oskar", als wir uns selbst beim Blättern in der Zeitung sehen konnten. Eins unserer Bilder wurde sogar als
Tourenfahrer - Kalenderblatt ausgewählt!! Wir fühlten uns wirklich geehrt!!
Dann haben wir uns gedacht, schieben halt wir noch einen Bericht hinterher und so konnten wir uns erneut im der
Tourenfahrerausgabe Juli 2004 bewundern.
Wenn alles gut geht, werden wir auch von unserer Afrika und/oder Weltreise weitere Berichte im
Tourenfahrer veröffentlichen.

Tourenfahrer Juli 2004
6 Seiten Rumänien
"In einem Land vor unserer Zeit"
Tourenfahrer April 2004
13 Seiten Abseits der Panamerikana
"Vom Polarmeer nach Feuerland"
Um den Text lesen zu können, bitte Bild anklicken.